Die Gewerbeanmeldung – Ich werde selbstständig!

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Freunde, es wird ernst! Nachdem ich ja den Entschluss gefasst habe mich selbstständig zu machen, geht es jetzt daran dies auch umzusetzen. Denn die besten Ideen nützen herzlich wenig, wenn diese anschließend nicht umgesetzt werden oder man noch monatelang nachdenkt und wartet.

 

Die Gewerbeanmeldung – kein Buch mit sieben Siegeln

Damit alles seinen rechten Weg laufen kann, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Eine davon ist die Gewerbeanmeldung. Durch die Gewerbeanmeldung sagst du der Stadt, dem Staat (u.a. Finanzamt) und anderen Institutionen (z.B. IHK) dass du fortan ein Unternehmen führst. Dabei gibst du gewisse Basisinformationen an, dazu zählen unter anderem dein Name, dein Adresse und dein Tätigkeitsschwerpunkt. Außerdem gibst du in der Gewerbeanmeldung an ob du dein Unternehmen als Nebengewerbe oder in Vollzeit führen wirst. Dies ist unter anderem für das Finanzamt von Bedeutung.

 

Das Schwierigste: Der Tätigkeitsschwerpunkt

Für mich war der Punkt 15: angemeldete Tätigkeit der schwierigste. In dieser Zeile wird definiert in welcher Branche sich dein Unternehmen befindet und welchen Tätigkeitsschwerpunkt es haben wird. Anhand dieser Stichwörter wird dann geprüft ob beispielsweise ein Handwerk (-> Zwangsanmeldung bei der IHK) oder eine genehmigungspflichtige Tätigkeit ausgeübt werden soll. Wer beispielsweise einen Imbiss eröffnen möchte hat dabei ganz andere Hürden als ein Webseitenbetreiber.

Als angemeldete Tätigkeit habe ich als erstes den Begriff „Internetmarketing“ angeben wollen, doch dies hat der Sachbearbeiterin nicht gefallen. Vermutlich konnte Sie mit dem Begriff einfach nichts anfangen. Sie wollte mich dann in die Ecke „Internetwerbung“ setzen, doch damit hatte ich ein Problem. Denn Marketing ist ja vielmehr als nur Werbung. Daher hab ich mich dazu entschieden den Punkt aufzuschlüsseln. Eingetragen sind nun:

Internetwerbung, Webdesign, Betreiben von Webseiten,

durch die Gewerbeanmeldung stehen alle Türen offen
durch die Gewerbeanmeldung stehen alle Türen offen, auch wenn noch einige weitere Schritte notwendig sind.
Ansonsten ist das Formular für die Gewerbeanmeldung recht intuitiv gehalten und leicht verständlich. Bei vielen Städten und Gemeinden kann die Gewerbeanmeldung mittlerweile online erfolgen, da man Rückfragen aber besser direkt persönlich an den Sachbearbeiter stellen kann empfehle ich den Gang zum Amt.

Die Kosten für die Gewerbeanmeldung sind nicht gesetzlich festgelegt und schwanken je nach Stadt zwischen 20 und 70€. Hier bei mir in Essen sind die Kosten für die Gewerbeanmeldung bzw. -Ummeldung mit 20€ festgesetzt. Ziemlich fair.

 

Fazit: Leichter geht´s kaum.

Wenn man von den kleinen Diskrepanzen bei den Tätigkeitsschwerpunkten absieht, muss man sagen dass es ziemlich einfach ist ein Unternehmen zu gründen. Ist das Formular ausgefüllt wird es automatisch an die verschiedenen Institutionen wie zum Beispiel das Finanzamt oder die IHK geschickt. Diese kommen dann mit weiteren Formularen und komplettieren die Unternehmensgründung. Vom Gefühl her ist es schwieriger den richtigen Tarif im Nahverkehr zu finden als in Deutschland ein Gewerbe anzumelden.
Was war deine Erfahrung bei der Gewerbeanmeldung?

 

Über den Autor

Stefan (29) wagt nach vielen beruflichen Stationen im Einzelhandel nun den Weg in die nebKreta_Portraitenberufliche Selbstständigkeit. Dabei sollen künftig Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit, anstelle von Mitarbeitergesprächen und Druck von Vorgesetzten stehen. Auf seinem Blog www.ichwerdselbststaendig.de bloggt er über seinen Weg und seine Erfahrungen. Sodass nicht nur er, sondern auch noch andere von diesen profitieren können.

 

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Mach den ersten Schritt und melde ebenfalls dein neues Kleingewerbe beim Gewerbeamt deiner Stadt an. Die Kosten liegen bei etwa 25,- EUR. Danach erhältst du Post vom Finanzamt. Bei den Angaben über dein Gewerbe solltest du hier auf jeden Fall die Kleinunternehmerregelung geltend machen, wenn du im 1. Geschäftsjahr unter 17.500,- EUR und ich Folgejahr unter 50.000,- EUR Umsatz bleibst. Als Kleinunternehmer kannst du dich entweder von der Ust-Pflicht befreien lassen oder du verpflichtest dich dafür.

Als Kleinunternehmer genügt es eine sog. Einnahmen-Überschuss-Rechnung am Ende des Jahres zu machen. Hier erhältst du eine kostenlose Excel-Vorlage inkl. Beispielrechnung:

https://www.zervant.com/…/einnahmenuberschussrechnung-kos…/…

Ganz liebe rebellische Grüße,

dein Andi

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Hey! Ich heiße Andi, bin 26 Jahre alt und wohne momentan in der Provinz Augsburgs. Ich bin ich ein absoluter Naturmensch und angehender digitaler Nomade, der immer auf der Suche nach dem Abenteuer ist!

2 Gedanken zu „Die Gewerbeanmeldung – Ich werde selbstständig!

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